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BlowerDoor –Test: Luftdichtheitstest

Der Blower-Door Test dient zum Messen der Luftdichtheit eines Gebäudes. Eine sogenannte Blowerdoor wird in eine Öffnung (Tür oder Fenster) der Gebäudehülle eingebaut. Ein Gebläse stellt einen konstanten Differenzdruck (Unter- bzw. überdruck) zwischen innen und außen her. Das Messgerät zeichnet die Luftmengen auf, die durch das Gebläse strömen. Vereinfacht kann man sagen, dass die Luft die durch das Gebläse strömt dem Strom der Leckagen die sich in der Gebäudehülle befinden entspricht.

1nergie ist eines der wenigen FLIB (Fachverband für Luftdichtheit im Bauwesen) zertifizierten Luftdichtheitsmesser in Luxemburg.

BlowerDoor Messung EFH Luxemburg Einbau in der Eingangstür

Der Luftdichtheitstest kann auch auf zum Aufspüren von Leckagen dienen, z.B. zur Qualitätssicherung oder als Pretest. Hierbei wir das Innere des Gebäudes in einen konstanten Unterdruck versetzt. Nun können mit der bloßen Hand, mit einer Wärmebildkamera oder Rauch Leckagen aufgespürt werden. Wir raten immer einen oder mehrere Pretests während der Bauphase durch zu führen, da so eventuelle Schwachstellen noch kostengünstig beseitigt werden können. Ein Pretest soll z.B. vor der Anbringung der Dachinnenverkleidung (Gipskartonplatten, Friesen…) und vor dem Estrich durchgeführt werden.

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Bestehende Gebäude

Bei bestehenden Gebäuden ist ein Luftdichtheitstest nur obligatorisch, zur Erlangung von staatlichen Beihilfen für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Falle einer energetischen Sanierung. Der einzuhaltende Grenzwert beträgt in diesem Fall:

n50 < 2,0 1/h

Auch falls keine Beihilfen angefragt werden, ist ein Luftdichtheitstest auch in bestehenden Gebäuden sehr sinnvoll. Er kann zum Aufspüren von Luft- oder sogar Wasserleckagen dienen. Hierbei wir das Innere des Gebäudes in einen konstanten Unterdruck versetzt. Nun können mit der bloßen Hand, mit einer Wärmebildkamera oder Rauch Leckagen aufgespürt werden.

Die Notwendigkeit einer hohen Luftdichtheit wird häufig unterschätzt. Eine hohe Luftdichtheit trägt erheblich zum Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz bei. Das Wohlbehagen (keine Zuglufterscheinung) und die Gesundheit (kein Eindringen von Schadstoffen) des Nutzers werden durch eine hohe Luftdichtheit wesentlich beeinflusst. Nur durch eine hohe Luftdichtheit kann eine Lüftungsanlage optimal und effizient funktionieren und Bauschäden und Feuchtigkeitsprobleme werden vermieden.

Die Gründe für luftdichtes Bauen sind vielzählig und betreffen folgende Bereiche:

Behaglichkeit und Wohnklima: Hoher Komfort durch Vermeidung von Zugerscheinungen und Kaltluftseen, Reduzierung von Schadstoffeinträgen und maximale Schalldämmung.

Vermeidung von Bauschäden: Nur eine luftdichte Hülle verhindert Feuchteintrag in Bauteile (wie z.B. Dach) durch Wasserdampf der vom Luftzug mitgeführt wird. Eine hohe Luftdichtheit garantiert langfristig schadensfreie Gebäude. Auch der Brandschutz wird positiv beeinflusst.

Reduzierung der Heizkosten: Niedrige Nutzungskosten durch Verringerung von Lüftungswärmeverlusten.

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Neubauten

Der Auslöser für einen notwendigen Luftdichtheitstest kann viele Ursachen haben, meistens jedoch um die Mindestanforderungen an die Dichtheit bei neu errichteten Gebäuden nachzuweisen. In Luxemburg muss der finale Luftdichtheitstest nach DIN ISO 9972  Verfahren 1 durchgeführt werden.

Einzuhaltende Grenzwerte beziehen sich bei Wohngebäuden auf die sogenannte Luftwechselrate bei 50 Pa. Die Luftwechselrate (n50) ist der Quotient zwischen Leckagestrom und Innenvolumen. Folgende Tabelle zeigt die aktuellen luxemburgischen Grenzwerte (n50 in 1/h) für Wohngebäude:

KategorieGrenzwert
Gebäude mit raumlufttechnischen Anlagen≤  1,5 h-1
Gebäude mit Wärmeschutzklasse B ohne Lüftungsanlage≤  1,5 h-1
Gebäude mit Wärmeschutzklasse B oder C mit Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung≤  1,0 h-1
Gebäude mit Wärmeschutzklasse A+ oder A mit Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung≤  0,6 h-1
Zur Erlangung von staatlichen Beihilfen für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Falle einer energetischen Sanierung≤  2,0 h-1

Zum Nachweis der Gebäudeluftdichtheit bei Nicht-Wohngebäuden mit einem Volumen größer als 1500 m3 wird der q50-Wert herangezogen. Der q50 in m3/hm2 ist der Quotient zwischen dem gemessenen Volumenstrom bei 50 Pa und der Hüllfläche des Gebäudes. Für kleiner Zweckgebäude wird wie bei den Wohngebäuden der n50 Wert herangezogen.

Grundsätzlich soll mindestens ein Vortest während der Bauphase durchgeführt werden, um etwaige Schwachstellen noch kostengünstig beheben zu können. Ein guter Zeitpunkt für einen Vortest ist nach der Montage der Fenster, nach dem Verputzen der Wände aber vor dem Anbringen der Dachinnenverkleidung und dem Estrich.

Ein guter n50 oder q50 Wert schließt jedoch nicht aus, dass noch Undichtheiten im Gebäude vorhanden sind, die zu Bauschäden führen können. Aus diesem Grund ist eine Leckagesuche immer Bestandteil des Luftdichtheitstestes. Nur so kann eine hohe Qualität am Bau erreicht werden.

Eine hohe Luftdichtheit ist Grundvoraussetzung für den optimalen  Betrieb  einer  Lüftungsanlage  mit  Wärmerückgewinnung.

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Luftdichtheitstest Qualitätskontrolle Einbau in der Garagentür